Die drei Wege der Digitalisierung

Die Digitalisierung ist aktuell ein sehr präsentes Thema und wir alle sind „Verantwortungsträger“.

Ob Unternehmer, Führungskraft, Mitarbeiter oder Privatperson, diese Entwicklung macht vor niemandem halt.

Aussteigen wäre eine Möglichkeit, aber würden Sie es tun? Ich wohl eher nicht und daher unterscheide ich drei Wege der Digitalisierung.

  1. Der fremdbestimmten Weg.

    Dieser Weg zeichnet sich dadurch aus, dass andere für mich tun und entscheiden. Das ist eine sehr „kuschelige“ Sache, es kann sich aber als Nebenwirkung das Gefühl dieser Entwicklung hilflos ausgeliefert zu sein, einstellen.
  2. Der mitbestimmten Weg.

    Hier tun sich mehrere zusammen und gehen einen gemeinsamen Weg. Das hat viele Vorteile und so lange man den Konsens findet und die Interessen aller in die gleiche Richtung ziehen, ein wunderbares Gefühl. Ist das nicht mehr der Fall, verliert man rasch die Freude daran und damit am Ende vielleicht auch das Spiel.
  3. Der selbstbestimmten Weg.

    Der sicherlich härteste Weg! Man stellt sich der Herausforderung, wird im Bewusstsein der eigenen Verantwortung tätig. Aus dem Tätig werden entsteht Stärke und Selbstvertrauen. Man findet seine eigene Position. Das kreative Gestalten verleiht Flügel und das Ohnmachtsgefühl schwindet.

Der selbstbestimmte Weg ist der Weg des bunten Vogels und ein bunter Vogel hat es nicht immer leicht. Aber – es wird sich lohnen.


Autor: Gerald P. Pfleger

Digitale Autonomie

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche schreitet voran, jedoch sind wir dieser rasanten Entwicklung auch hilflos ausgeliefert?

Nein, das sind wir nicht, denn die Frage ist, wie viel Digitalisierung ist für mich, für uns notwendig und hilfreich.

Es stimmt, will man am Markt sichtbar sein und bestehen, können wir uns diesem Trend nicht verschließen. Vieles ist einfacher geworden und manches würde gar nicht funktionieren ohne die heutige Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die Big-Player des Internets bieten Software, Suchfunktionen, Gesichtsbücher, Video- und Spieleplattformen und das alles kostenfrei und ansprechend verpackt. Der Preis für all diese digitalen Annehmlichkeiten ist der schleichende Verlust der persönlichen aber auch der unternehmerischen Autonomie.

Die Frage die sich stellt: „Wie kann man die verlorene Autonomie wieder gewinnen?

Vermutlich nicht sofort, aber Schritt für Schritt. Die digitale Autonomie beginnt im Kopf und es ist das Bewusstsein, dass wir selbst bestimmen was, wie und wozu eingesetzt wird. Die Chancen stehen gut, durch Kreativität und Initiative dieses Ziel zu erreichen.


Autor: Gerald P. Pfleger